Die Gebäudeversicherung ist eine Sachversicherung, die die im Versicherungsvertrag bezeichneten (regelmäßig zu Wohnzwecken dienenden) Gebäude, Nebengebäude und Garagen unter Schutz stellt. Während die Hausratversicherung Schäden an Gegenständen absichert, die sich im Haus oder der Wohnung befinden, deckt die (Wohn)Gebäudeversicherung Schäden an der Immobilie selbst ab. Die Versicherung ist bei einem Schadensfall verpflichtet, den Betrag zu erstatten bzw. zu bezahlen, der zur Beseitigung des eingetretenen Schadens erforderlich ist.

Je nach Inhalt des Versicherungsvertrags sind folgende Schäden versichert:

  • Brand/Feuerschäden
  • Sturmschäden
  • Schäden infolge Rohrbruchs
  • Schäden wegen Blitzschlag
  • Schäden wegen Hagel
  • Schäden wegen Explosion

In den Versicherungsbedingungen finden sich jedoch auch Ausschlussklauseln. Dies bedeutet, dass die Versicherung in bestimmten Fällen, wie z.B. vorsätzlichem Handeln des Versicherungsnehmers, nicht zahlen muss. Sehr oft aber verweigern Versicherungsunternehmen auch unberechtigt eine Zahlung!

Wenn Ihre Versicherung also nicht bezahlt oder bei dem Erstattungsbetrag Kürzungen vorgenommen hat (z.B. Zeitwert statt Neuwert), lassen Sie dies von einem spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen. Es ist in jedem Einzelfall eine Prüfung der Sach- und Rechtslage erforderlich.